Vielfältigkeit

vielfältig und inklusiv?

Allgemein 3. Juli 2016

Für uns bedeutet vielfältig und inklusiv, dass jede und jeder von euch bei uns willkommen ist.

• Egal, ob eure Haare schwarz, braun, blond, rot, grau oder grün gefärbt sind.  Egal, ob ihr euch weiblich, männlich, menschlich, tierisch, pflanzlich oder andersartig fühlt.  Egal, ob ihr euch in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Griechisch, Russisch, Hawaiianisch oder mit Händen und Füßen unterhaltet.  Egal, ob ihr zu Fuß, mit dem Skateboard, auf dem Rad oder mit dem Rollstuhl unterwegs seid. • Egal, ob ihr schlau daher redet oder auch manchmal auf dem Schlauch steht.

Alle dürfen also mitmachen. Weil wir denken, dass Vielfältigkeit uns alle reich werden lässt.

Wir mögen das Bild einer blühenden Sommerwiese. Wo wir von einer Pflanze zur nächsten wandern und immer wieder staunen können: über all die verschiedenen Formen, Farben und Düfte. Jede ist für sich einzigartig, andersartig, allein und schön. Gemeinsam ergeben sie in eine betörende Vielfalt, welche die Unterschiede feiert und uns den Reichtum unserer Welt zeigt.

Für alle, die etwas genauer wissen wollen, wo das Wort inklusiv eigentlich herkommt, haben wir im berühmten Internet-Lexikon Wikipedia unter dem Wort Inklusion nachgeschaut. Dort fanden wir weitere Beispiele.

Das Wort inklusiv(e) ist ja ein Eigenschaftswort oder Wie-Wort, das zu dem Hauptwort Inklusion und dem Tätigkeitswort inkludieren gehört. Alle Begriffe kommen aus der Sprache Latein und bedeuten in die deutsche Sprache übersetzt: einschließen, beinhalten, Einschluss, Einschließung, Beinhaltung, miteinschließend, beinhaltend.

Vielleicht habt ihr schon mal einen fast „durchsichtigen“ Stein gesehen, in welchem andere kleine Dinge eingeschlossen waren, was ihn besonders schön erscheinen ließ. Diese Teile sind dann in den Stein eingeschlossen, also inkludiert. So benutzt man es in der Wissenschaft von den Mineralien.

Aber auch in der Mathematik – genauer gesagt, in der Mengenlehre – kommt das Wort vor. Dort beschreibt man die Beziehung von Teilmenge und Obermenge zueinander als Inklusion. Das heißt die Obermenge beinhaltet die Teilmenge – die Teilmenge ist also ein Teil vom Ganzen. Manche von euch haben das vielleicht schon in der Schule gelernt – obwohl das sicher ganz schön schwierig war.

Wem das zu abstrakt ist, kann sich auch einfach eine Schale Milch vorstellen, welche die Grundlage für unser Müsli werden soll, das wir jeden Morgen essen. Da Milch alleine etwas langweilig sein kann, geben wir zum Beispiel noch ein paar Haferflocken, Nüsse, Apfelstücke oder Schokoladenstückchen hinzu, die dann lustig in der Milch schwimmen. Diese sind dann Teile von dem Müsli, welche das Müsli besonders lecker und reichhaltig machen. Die Zutaten sind in dem Müsli enthalten, also inkludiert.

Wissenschaftler, die untersuchen, wie wir Menschen zusammen leben, benutzen auch die Worte Inklusion und inklusiv. Sie meinen damit, dass alle Menschen – egal, wer und was sie sind, wo sie herkommen, wie sie aussehen oder wie sie leben – gleichwertige Teile der Gesellschaft sind und alle die gleichen Chancen haben.

Aber leider ist das nicht immer der Fall. Manchmal bilden sich Gruppen, die manche einschließen (inkludieren) und andere ausschließen (exkludieren) wollen. Das kann in der Schule, in einer Firma, aber auch in einem Dorf oder Land passieren. Manchmal ist es gar keine Absicht – es passiert einfach so, weil die Menschen nicht darüber nachdenken oder Angst haben. Aber manchmal ist es auch Absicht und Menschen wollen ganz bewusst andere Menschen ausschließen – aus welchen Gründen immer.

Damit dies nicht geschieht und alle zu ihrem Recht kommen, dabei sein und mitmachen zu dürfen, setzen sich Menschen, Politiker und Organisationen für Inklusion und Vielfalt ein. So wie wir – und ihr hoffentlich auch!

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